FAQs
Wofür stehen die OMAS GEGEN RECHTS Tübingen?
Wir stehen ein für Demokratie, Menschenwürde und Menschenrechte und engagieren uns für Rechtsstaatlichkeit, Toleranz und ein respektvolles Miteinander, Vielfalt der Kulturen und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt. Wie alle OMAS GEGEN RECHTS wenden wir uns gegen rechtspopulistische und rechtsextreme Strömungen, Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Verschwörungsideologien, Hass, Hetze und Gewalt sowie gegen Anti-Feminismus. Kräften, die die Grundfesten unserer Demokratie gefährden, stellen wir uns entschlossen entgegen: Wir organisieren und beteiligen uns an Demonstrationen und Kundgebungen, Lichterketten und Mahnwachen, Workshops, Bildungs- und Thementagen, Gedenk- und Informationsveranstaltungen, Lesungen und Festen. Wir machen uns sichtbar und vertreten unsere Werte und Ziele öffentlich und wirksam. Wir wählen friedliche, politisch und juristisch legitimierte Mittel und niemals Gewalt, um auf uns und unsere Botschaften aufmerksam zu machen.
Warum heißt es eigentlich „gegen RECHTS“? Was genau meinen die OMAS damit?
Mit „Rechts“ sind vor allem rechtspopulistische, rechtsradikale, rechtsnationale, rechtsextreme und faschistische Parteien und Gruppierungen gemeint – und diejenigen, die für einen „normalen Umgang“ mit diesen werben.
Wie sind die OMAS GEGEN RECHTS entstanden?
Die Wienerin Monika Salzer hat die „OMAS GEGEN RECHTS“ ins Leben gerufen. Sie gründete im November 2017 die gleichlautende Facebook-Gruppe. Damit reagierte sie auf die Wahl von Sebastian Kurz zum österreichischen Kanzler und den deutlich wahrnehmbaren Rechtsruck durch die Koalition seiner Österreichischen Volkspartei mit der rechtsextremen Freiheitlichen Partei Österreichs. In Deutschland wurden die OMAS GEGEN RECHTS am 27. Januar 2018 von Anna Ohnweiler aus Nagold als überparteiliche zivilgesellschaftliche Initiative und Facebook-Gruppe gegründet. Inzwischen gibt es in Deutschland mehr als 30.000 Mitglieder in etwa 300 Regionalgruppen, davon über 40 in Baden-Württemberg. Die OMAS GEGEN RECHTS DEUTSCHLAND sowie einzelne Regionalgruppen haben für ihr gesellschaftlich-politisches Engagement zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, die z.B. auf Wikipedia veröffentlicht und laufend ergänzt werden.
Sind die OMAS GEGEN RECHTS eine Partei? Gibt es Kooperations- oder Bündnispartner?
Nein, die OMAS GEGEN RECHTS sind keine Partei. Es ist eine ihrer Stärken, dass sie als überparteiliche Bürgerinnen-Initiative allein dem Grundgesetz und seinen wesentlichen Elementen – der Menschenwürde, der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und dem Sozialstaatsprinzip – und nicht einem Parteibuch verpflichtet sind. Wir OMAS GEGEN RECHTS Tübingen gehören dem „Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Tübingen“ an. Außerdem sind wir gut vernetzt und kooperieren individuell mit Organisationen, die dieselben Ziele verfolgen. Unsere Regionalgruppe wird häufig eingeladen, an Veranstaltungen zur Stärkung der Demokratie teilzunehmen und diese aktiv mitzugestalten. Derartige Kooperationsangebote werden in den Monatstreffen besprochen, organisiert und anschließend evaluiert.
Wer kann bei den OMAS GEGEN RECHTS Tübingen mitmachen? Muss man eine „echte“ Großmutter sein, um sich beteiligen zu können? Dürfen auch Opas mitmachen?
In unserer Regionalgruppe dürfen alle mitmachen, die unsere Werte und Ziele teilen. Alter, Geschlecht und (Groß-)Elternschaft sind für uns unerheblich. In der Tübinger Gruppe gibt es auch einige Männer. Nicht alle Mitglieder haben eigene Enkel, alle aber haben das Wohl der jüngeren Generationen im Blick. Am besten kann man uns und unsere Arbeitsweise in den Monatstreffen kennenlernen – bei vielen unserer Treffen sind Gäste zum Schnuppern da. Wir freuen uns über ernsthaftes Interesse und heißen neue Mitglieder und damit neue Erfahrungen, Kompetenzen und Meinungen herzlich willkommen.